Alarmanlagen sollen Gefahren zum Beispiel bei Überfall oder Einbruch erkennen und melden. Je nach Aufgabe heißen diese Überfallmeldeanlagen (ÜMA) oder Einbruchmeldeanlagen (EMA). Eine Kombination beider Anlagen ist ebenfalls möglich.
Um die für Ihre Bedürfnisse passenden Alarmanlagen zu finden, lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten. Dies können Sie beim Fachhändler tun oder aber auch Ihre örtliche Polizeidienststelle um Hilfe bitten.
Überlegen Sie vor der Anschaffung, was Sie überwachen lassen wollen. Möchten Sie beispielsweise eine so genannte Außenhautüberwachung durchführen, hier werden Türen und Fenster des zu schützenden Objektes überwacht, sind Sie mit einer Einbruchmeldeanlage gut bedient. Sollen die Bereiche überwacht werden, die mit großer Wahrscheinlichkeit vom Täter betreten werden, ist eine Überfallmeldeanlage genau das Richtige.
Die Planung und den Einbau sollten Sie einem Fachmann überlassen. Bei der Suche nach diesem legen Sie Ihr Augenmerk besser nicht nur auf die Planung und Installation, sondern auch auf die Durchführung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, damit die Alarmanlage langjährig ihren Zweck erfüllen kann. Mit dem Installationsunternehmen sollte daher eine gute Zusammenarbeit angestrebt werden.
Die Alarmanlagen selbst werden so installiert, dass eine Alarmauslösung schon erfolgt, bevor der Einbrecher die mechanischen Sicherungseinrichtungen wie Türen, Fenster oder Zäune überwunden hat und gleichzeitig Falschalarme kaum auftreten. Nichts ist so unglaubwürdig, wie eine Anlage, die häufig falschen Alarm auslöst. Im Notfall kann dies ungeahnte Folgen haben.
Je nach Aufgabe der Alarmanlagen gibt es verschiedene Alarmierungsarten. Diese werden objektbezogen ausgewählt.
Nach erfolgreicher Installation lassen Sie sich ausführlich in die Bedienung Ihrer Alarmanlage einweisen. Die Übergabe eines Betriebsbuches und der ausführlichen, verständlichen Bedienungsanlage sollte selbstverständlich sein.
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