Ein Bewegungsmelder ist ein elektrischer Sensor. Bewegungsmelder finden Verwendung bei Alarmanlagen und zur automatischen Beleuchtungseinschaltung zum Beispiel vor der Haustür, im Flur oder Keller. Bewegungsmelder arbeiten entweder mit elektromagnetischen Wellen, mit Ultraschall oder mit Infrarotlicht. Eine Kombination ist möglich. Am häufigsten gebräuchlich ist das Betreiben mit Infrarotlicht. Die Bezeichnung Bewegungsmelder ist irreführend. Eigentlich reagiert der Sensor auf Wärmeunterschiede in seinem Bereich. Betritt diesen ein Mensch, merkt er den Unterschied der Körperwärme zur Wärme der Umgebung und spricht darauf an. Bei der Verwendung zur Einschaltung von Beleuchtung werden weiterhin Dämmerungs-sensoren genutzt. Diese reagieren ab einem bestimmten Helligkeitsgrad. Bei Alarmanlagen finden solche Sensoren selbstverständlich keinen Einsatz, da diese zu jeder Tageszeit Bewegungen anzeigen sollen. Für Alarmanlagen gibt es außerdem tierresistente Bewegungsmelder, die ein trägeres Auslöseverhalten haben als normale Bewegungsmelder, um zu viele Fehlalarme zu vermeiden. Bewegungsmelder gibt es für Innen- und Außenbereiche.
Darauf sollten Sie beim Kauf achten:
Ein Bewegungsmelder funktioniert nur in dem Bereich, in dem sich keine Hindernisse befinden. Ist beispielsweise eine Mauer im Überwachungsbereich, so können Bewegungen hinter dieser nicht oder schlecht erkannt werden.
Für Alarmanlagen gibt es spezielle, vom VdS (Verband der Schadenversicherer) zertifizierte Bewegungsmelder.
Außerdem besitzen Bewegungsmelder für Alarmanlagen noch einen Anschluss, um sie vor Sabotage zu schützen.
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